Aktuelles

Kippen im Wasser

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Autoren Rainer Borcherding
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22. März: Am Weltwassertag sind Zigarettenkippen...

22. März:

Am Weltwassertag sind Zigarettenkippen ein Thema, das besondere Wahrnehmung verdient. Eine weggeworfene Kippe enthält genug Gift, um einen Liter Wasser für Fische unbewohnbar zu machen und um in 20 Litern Wasser die Planktontiere zu töten. Zigarettenkippen sind in der Umwelt einer der häufigsten Müllartikel. Jährlich werden etwa vier Billionen Zigaretten hergestellt, von denen ein erheblicher Anteil der Kippen in die Landschaft geworfen wird. Der Filter besteht aus Zelluloseacetat, keineswegs aus Papier, und die Kompostierung dauert in der Natur Monate oder meist sogar Jahre. Der Giftstoffgehalt im Zigarettenfilter verlangsamt diesen Prozess. Raucher*innen sollten ihre Hinterlassenschaften daher immer einer geordneten Entsorgung zuführen. Eine verschluckte Kippe kann einen Fisch oder Vogel töten.

Seegras am Strand

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Autoren Rainer Borcherding
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26. Sept.: Im Herbst verlieren...

26. Sept.:

Im Herbst verlieren nicht nur die Bäume an Land, sondern auch das Seegras im Meer die Blätter. Viele der bis zu einem Meter langen Blätter werden von den Herbststürmen losgerissen und an den Strand gespült. Die Blätter sind sehr dauerhaft und werden - wenn sie trocken und luftig liegen - erst über Jahre und Jahrzehnte zersetzt. Stellenweise in Dänemark wurden Hausdächer mit Seegras gedeckt oder Seedeiche und Gartenmauern daraus aufgestapelt. Wird das Seegras dagegen von Sand überdeckt, kompostieren Strandflohkrebse und Tangfliegenlarven die Blätter schnell. An ungestörten Stränden beherbergt der Strandanwurf aus Seegras und Algen eine artenreiche Kleintierfauna. Die Beseitigung der Seegras-Spülsäume ist daher ein Eingriff, der nur an ausgewählten Strandabschnitten stattfinden sollte. Meersenf und Salzkraut, die im Sommer auf alten Winterspülsäumen wachsen, kennzeichnen sogar einen europaweit geschützten Lebensraumtyp.

Enten im Winterurlaub

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1. Jan.: Während Skandinavien und Sibirien unter Schnee beg...

1. Jan.:

Während Skandinavien und Sibirien unter Schnee begraben sind, überwintern Zehntausende von arktischen Tauchenten auf der südlichen Ostsee. Miesmuscheln und andere Bodentiere dienen ihnen als Futter. Wenige Meter Tauchtiefe sind den Enten am liebsten, aber notfalls erreichen sie auch Futter in 20 – 30 Metern Tiefe! Eiderente, Trauerente, Eisente und Bergente treten zu Zehntausenden auf; Samtente, Gänsesäger, Mittelsäger und Zwergsäger sind etwas seltener. Ein gutes Fernglas ist wichtig, um die Vögel zu entdecken!