Großes Seegras (Zostera marina)

EN: Common eelgrass NL: Brede zanichellia DK: Stor vandkrans
Kurzbeschreibung Mittelgrüne Bändsel am Wattboden
Fundhäufigkeit 9 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Verbreitung
Weltweit, Azoren bis Nordkap, Nord- und Ostsee Auf der gesamten Nordhalbkugel in Atlantik und Pazifik weit verbreitet, stellenweise auch im Mittelmeer. Einzelfunde zudem auf der Südhalbkugel in Westafrika, Indischem Ozean und Neuseeland. An allen Nordseeküsten und in der westlichen und mittleren Ostsee.
Status
heimisch
Hätten Sie gedacht, dass...
... die Blüten der Seegräser wie eine Grasähre aussehen und in einer Blattscheide verborgen sind?
  • ... Seegräser trotz ihrer äußerlichen Ähnlichkeit überhaupt nicht mit den Gräsern verwandt sind? Die schmale Blattform und die unscheinbaren Blüten sind eine Anpassung an den Seegang.
  • ... angespültes Seegras früher als Füllmaterial für Matrazen oder als Dünger verwendet wurde?
  • ... in der Ostsee die langblättrigen Seegraswiesen noch bis in 10 m Wassertiefe vorkommen?
  • ... die Seegraswiesen im Wattenmeer eine wichtige Nahrungsgrundlage für die aus Sibirien zurückkehrenden Ringelgänse und Pfeifenten sind?
  • ... die weidenden Gänsevögel das Seegras oft mitsamt Wurzeln wegfressen, so dass es alljährlich aus Samen neu keimen muss?
  • ... die Überdüngung der Nordsee dazu führt, dass Algen die Seegrasblätter überwuchern und töten?
  • ... im niederländischen Watt erste Seegraswiesen wieder angesät werden, nachdem die Muschelfischerei verboten wurde?
Steckbriefbild:
Großes Seegras

Bildinformationen: Großes Seegras

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... das Meerwasser die Bestäubung der Seegrasblüten besorgt?